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Was mir derzit aktuell dind oder gmacht
händ...
Auf eine Einladung der Haslacher Narrenzunft zu deren
150-jährigen Jubiläum ließen sich unser Verein und der
Gebirgstrachtenverein Hindelang nicht lange bitten: Nach
einer Zusammenkunft am Hindelanger Eisplatz, bei dem
organisatorische und praktische Dinge besprochen wurden
(vielen Dank an Môlars Seppl und Wimmers Magnus für die
Unterstützung und die Schweinsbloddra),

ging es dann am Samstag, den 23. Januar los: knapp zwanzig
Butzen aus Hindelang fanden sich morgens bei frischen -12°
Celsius am Feuerwehrhaus zusammen, um die Busreise in den
Schwarzwald anzutreten. Sicher gelenkt, mit ein paar Witzen
gespickt und mit Live-Musik von Bene, Phillip und Markus
brachte uns Lorenz Schmid mit dem komfortablen
Komm-Mit-Reisebus nach Haslach, wo uns ein
Empfangskommittee bereits erwartete: Anna Vetter, geb.
Kling, eine gebürtige Hindelangerin, die es in den
Schwarzwald verschlagen hat, gab uns erst mal Schnaps und
Butterbrezen.

Danach fuhren wir ins Quartier im Gasthof Ochsen in
Unterharmersbach bei Haslach. Nachdem wir uns mit
Wildschweinbraten, Wiener Schnitzel, Salaten und Bier
gestärkt hatten gings ans "Umhäse" und dann ab zum Empfang
der Narrenzünfte in Haslach.


Der Hauptprogrammpunkt an diesem Abend war der
"Rauhnachtslauf", an dem neben uns auch noch die
Kirchseeoner Perchten und die Rottaler Habergoaßn, Hexen
und Rauwuggl beteiligt waren. Der wilde Lauf durch die
Gassen der Altstadt von Haslach endete in diversen
Festzelten und Buden. Die Stimmung war großartig, tausende
Menschen feierten ausgelassen "Fasent" und die Hindelanger
Delegation ließ sich da natürlich nicht lumpen.

Zum Morgengrauen waren dann auch alle gesund zurück im
Gasthof, alle verirrten Butzen zurück und Eingesperrten
befreit. Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen des großen
Narrensprungs durch die Altstadt mit 46 Zünften und ca.
7000 Mitwirkenden. Nach einem guten Frühsück
verabschiedeten wir uns von unserer Wirtin und Ihrer
Tochter und fuhren erneut in das benachbarte Haslach. Dort
ging es bereits hoch her: Zehntausende Menschen, Zuschauer
wie Akteure, strömten in die Innenstadt um die vielen
bunten Butzen, Narren und Hexen zu sehen. Bis es dann
losging vergingen allerdings noch Stunden, welche wir uns
an unserem Aufstellplatz, wohlbehütet von Felix, unserem
jungen "Zunftbetreuer", mit Würstchen und Bier so angenehm
wie möglich machten.

Als es dann losging gaben wir natürlich Alles: Die
Hindelanger Butzen belebten den großen Zug nachhaltig, was
man den vielen Zuschauern sichtlich anmerkte.


Ohne viele Stockungen zogen wir dann, vom SWR3 live in alle
Welt gestrahlt, durch die Gassen. Und schon war es auch rum
und wir am Ziel: In der Sporthalle von Haslach gab es noch
Kaffee und Kuchen und wir wurden von unseren Gastgebern
nochmals offiziell auf der Bühne vorgestellt. Mit einem
zünftigen Jolar verabschiedeten wir uns und ab gings zum
Bus. Und da uns allen der Magen knurrte fuhren wir noch in
ein gutes Restaurant, wo wir alle vorzüglich speisten und
tranken. Nach so viel Erlebten vollzog sich die bis ca.
Mitternacht dauernde Heimreise dann auch relativ leise und
ohne Zwischenfälle. Wir danken unseren Gastgeber für die
Einladung und Betreuung und freuen uns auf ein baldiges
Wiedersehen, vielleicht ja hier bei uns im Ostrachtal.
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